Es gibt verschiedene operative Verfahren zur Behandlung von Refluxkrankheit, die in Erwägung gezogen werden können, wenn konservative Therapien wie Medikamente und Lebensstiländerungen nicht ausreichen. Eine der häufigsten Operationen ist die Fundoplikatio, bei der der obere Teil des Magens um die Speiseröhre gewickelt wird, um den Rückfluss von Magensäure zu verhindern. Diese Methode kann laparoskopisch durchgeführt werden, was zu kürzeren Genesungszeiten und weniger postoperativen Schmerzen führt.
Eine weitere Option ist die Transorale Incisionless Fundoplikatio (TIF), die ebenfalls minimal-invasiv ist und über den Mund durchgeführt wird. Diese Technik hat den Vorteil, dass sie keine äußeren Schnitte erfordert und oft mit weniger Komplikationen verbunden ist.
In einigen Fällen, insbesondere bei Patienten mit anatomischen Anomalien oder wenn andere Operationen nicht erfolgreich waren, könnte eine bariatrische Operation in Betracht gezogen werden, die auch den Reflux positiv beeinflussen kann.
Vor jeder Entscheidung für eine Operation sollten die Patienten ausführlich über die Risiken und Vorteile informiert werden. Eine umfassende Untersuchung und Beratung durch einen Spezialisten sind unerlässlich, um die am besten geeignete Therapieform zu bestimmen. Nach der Operation können die meisten Patienten eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome feststellen, jedoch ist es wichtig, auch nach dem Eingriff auf eine gesunde Lebensweise zu achten, um langfristige Ergebnisse zu sichern.


